efWeine
Woher kommt welcher Wein
http://www.efweine.de/anbaugebiete.html

© 2015 efWeine

 

Anbaugebiete

 

Weinanbaugebiete sind gesetzlich geregelte Begriffe für festgelegte Regionen eines Landes. In der Regel sind Weinbaugebiete historisch gewachsen und haben im Zuge zahlreicher Generationen bestimmte regionale Traditionen und Eigenheiten des Weinbaus ausgebildet.

Mitte des 18. Jahrhunderts wurde in Portugal die erste Weinregion definiert und gesetzlich geschützt. Dieses Verfahren wurde seitdem weiterentwickelt und von vielen Ländern übernommen und  verfeinert.

Diese Regionen haben ihre genau festgelegten Unterregionen, die eigentlichen Anbaugebiete. So ist z.B. das Loire Tal unterteilt in: Anjou, Sancerre, Muscadet und Touraine um nur einige zu nennen.

Das selbe gilt für die bekannten Anbaugebiete in Italien die mit dem Piemont, Veneto, Toscana und Sizilien ebenfalls ihre festgelegten Unterregionen haben.

Ein ausgesprochen gutes und umfassendes Nachschlagewerk zu diesem Thema  ist "DER GROSSE JOHNSON".

 

                                                                        

 

Loire Tal

 

Die Loire ist einer der längsten aber auch einer der schönsten Flüsse Frankreichs. Das riesige Areal umfasst ca. 70.000 Hektar Rebfläche, die bis an den Atlantik heranreicht. Es umfasst mehrere Teilanbaugebiete, eine kleine Auswahl:

 

Die wichtigsten Rebsorten:

-Touraine

- Saumur

- Muscadet

 

Im Weinanbaugebiet Val de Loire, wird der Wein seit dem 5. Jahrhundert angebaut.

 

 

Languedoc

 

Das Anbaugebiet des Languedoc präsentiert sich wie ein riesiges Amphitheater am Rande des Mittelmeeres, das sich von den Pyrenäen bis zur Rhône erstreckt. Die Gegend mit ihrem groben Kiesboden bildete sich im frühen Quartär und eignet sich par excellence für den Weinbau.

Es werden Weißweine, sowie feine Roséweine und Rotweine angebaut. Mit 290.000 Hektar ist es Frankreichs größte Weinregion. Bereits die Griechen und Etrusker brachten um 600 v. Chr. den Weinbau in die Region.

Das Languedoc überzeugt mit seinen weichen, konzentrierten und finessenreichen Qualitätsweinen.

 

Ein Beispiel sind die Weine der Domaine de Luc von Louis Fabre.

 

 

 

 

Navarra

 

Navarra im Norden Spaniens gelegen, erstreckt sich von den Ausläufern der Pyrenäen bis tief ins Ebrotal. Klimatisch gibt es innerhalb Navarras große Unterschiede, bedingt durch atlantische, kontinentale und  mediterrane Einflüsse.Geologisch vorherrschend sind meist Kalkböden von mittlerer bis leichter Konsistenz.

Die Denominacíon de Origen (D.O.) Navarra wurde 1975 gegründet. Diese Bezeichnung steht für Weine kontrollierter Herkunft für die alle wichtigen Parameter wie Anbau, Rebsorte, Ertrag und Ausbau genauestens geregelt sind.

Die wichtigsten Rebsorten:

- Garnacha (ca. 38%)

- Tempranillo (ca. 32%)

- Cabernet Sauvignon (ca. 10%)

- Merlot (ca. 8%)

- Viura (weiß, ca. 8%)

- Chardonnay (weiß, ca. 2%)

 

Dazu kommen kleinere Anbauflächen der Rebsorten Graciano, Mazuelo, Muskateller und Malvasia.

 

Veneto

 

Veneto ist eine der vier großen Weinbauregionen Italiens. Etwa ein Fünftel der Weine haben DOC-Status. Sowohl rote Klassiker, wie der Amarone, als auch einfache, oft köstliche Weine wie der Bardolino kommen von hier. Unter den Weißen ist der Soave einer der berühmtesten.

Die Gebiete, in denen im Weinanbaugebiet Venetien Rebanbau betrieben wird, reichen vom Gardasee mit den Voralpen bis zur Adria und zum Friaul. Die sich hier befindenden Rebgärten haben teilweise eine Südlage und sind durch die Alpen geschützt vor den kalten Winden aus dem Norden.

Besonders an der Weinanbauregion Venetien ist aber, dass sich hier verschiedenste Bodenverhältnisse vorfinden lassen, die die Winzer effizient für die Weinproduktion nutzen.

 

Das Weinanbaugebiet ist führend unter den gesamten DOC-Regionen in ganz Italien.